CVJM Eisenach e.V.
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Royal Rangers Sommercamp auf der Ruine Brandenburg

Über 200 Kinder, Jugendliche und erwachsene Leiter der christlichen Pfadfinder Royal Rangers aus Thüringen haben vom 6. - 11. August 2019 am Fuße der Burgruine Brandenburg bei Lauchröden ihre Zelte aufgeschlagen. Neben 40 Rangers aus Eisenach nahmen auch einige finnische und polnische Pfadfindergäste am Thüringer Regionalcamp teil.




Während des Vorcamps am 3. - 5. August wurde die zentrale Camplogistik wie der Waschplatz, das Proviantzelt, das Gebetszelt, der Fahnenmast und natürlich die Jurtenburg als zentrales Versammlungszelt und Campcafeteria errichtet. Besonderes Highlight des Camps war ein aus Holzstangen und Seilen errichteter 8 Meter hoher Turm mit Wasserrutsche und selbstgebautem Ranger-Pool.


Als am Dienstag die Kinder anreisten, wurden zunächst gemeinsam die Schlafzelte errichtet und anschließend pfadfindertypisch aus Holzstangen und Schnüren die Essbereiche und Feuertische gebaut auf denen während des Camps gekocht und gegessen wurde.

Das Camp stand unter dem Motto „Grenzenlos“. In den Andachten und Anspielen wurde sich mit dem Volk Israel und wie Gott es auf wunderbare Weise geführt hat beschäftigt. In den Teamzeiten für die thematischen Inhalte vertieft und für das eigene Leben ganz persönlich interpretiert.

Nachmittags erlebten die Rangers verschiedene Geländespiele. Hier erkundeten sie die Burg und spielten Szenen aus biblischer Zeit nach. Die Pfadranger (15 - 17 Jahre)  machten einen Nachmittag einen Ausflug, wo ihnen Zeitzeugen die ehemalige Innerdeutsche-Grenze zeigten und die Schicksale der Menschen die unmittelbar mit der Grenze lebten näher brachten. Vor diesem Hintergrund vertieften sie abends das Campthema „Grenzenlos“ in einer Andacht und kamen ins Gespräch über die Lehren aus dieser Zeit und über heutige Situationen in der Gesellschaft und im persönlichen Umfeld. Schließlich brachen die Jugendlichen zu einem Nachtgeländespiel auf um eine Flucht über die Grenze in den Westen zu meistern. Sie schlichen sich im Dunkeln vorbei an Beobachtungstürmen mit Scheinwerfern, Signalanlagen, Autopatrouillen mit Militärjeeps und Nachtsichtgeräten, bewaffneten Soldaten mit Hunden, Bunkern, Minenfeldern und vielem mehr um schließlich den Grenzfluss, die Werra bei Nacht heimlich zu überwinden. Es herrschte bei ihnen riesige Erleichterung als sie es geschafft hatten und große Freude als sie im Westen mit einer Banane begrüßt wurden.

Großen Andrang gab es am Besuchertag, als Familien, Freunde und Interessierte das Camp besuchten. Hier wurden zahlreiche Workshops und Spiele für Jung und Alt angeboten und es gab viel zu entdecken.

Viele weitere schöne Campbilder findet ihr auch in unserer Galerie.

Die Royal Rangers danken allen Unterstützern ohne die dieses Camp nicht möglich gewesen wäre. Besonderer Dank gilt dem Brandenburgverein, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gerstungen sowie dem Bürgermeister von Lauchröden und der Bürgermeisterin von Gerstungen und ihren Mitarbeitern.

Besonders danken die Royal Rangers Eisenach auch der Sparkassenstiftung der Wartburgregion, die sie mit 1.000 € für die Anschaffung eines neuen Zeltes unterstützt hat.